Frau sein und reden

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Vom Frau sein und Reden

Die Kraft der Sprache – wenn sich ein Wort wie ein Schmetterling entfaltet

Worte sind nicht „nur“ Worte. Sie tragen eine Definition, eine Energie und eine Tonalität in sich – und oft erzählen sie weit mehr, als das eigentliche Wort vermuten lässt.

Auf meiner Reise, die mich vom Wissen hin zum Bewusstsein führte, tritt die Sprache gerade in meinen lebenserfahrenen Jahren noch kraftvoller in den Vordergrund. Begleitet hat sie mich in allen Lebensabschnitten, im Beruf und jetzt in der Berufung. Welche Kraft darin liegt – und ja, auch welche Macht und Wirkung – mach ich sichtbar und spürbar.

Sprache beginnt für mich früher. In unseren Gedanken. In unseren inneren Bildern. In den Worten, die wir für uns selbst wählen. In dem, was wir über uns glauben und uns immer wieder erzählen.

Ein Wort kann etwas in Bewegung bringen. Es kann öffnen oder begrenzen, verbinden oder trennen, stärken oder klein machen. Manchmal ist es nur ein einziger Satz, der eine neue Sichtweise entstehen lässt. Geprägt von eigenen Erfahrungen und dem Umfeld, indem wir aufgewachsen sind.

Mit zunehmender Lebenserfahrung verändert sich auch mein Blick auf Sprache. Ich höre genauer hin. Auf das Gesagte und auf das, was zwischen den Worten mitschwingt. Auf die Bedeutung, die wir ihnen geben. Auf die Energie, die wir mit ihnen verbinden.

Und genau hier berührt Sprache für mich die Frage nach der Seelenaufgabe.

Was möchte durch mich zum Ausdruck kommen? Welche Worte wollen gesprochen werden? Welche Wahrheit möchte eine Stimme bekommen? Und welche Wirkung entsteht, wenn ich beginne, meiner inneren Ausrichtung auch sprachlich Ausdruck zu verleihen?

Ich glaube, dass wir mit unserer Sprache schöpferisch wirken. Nicht im Sinne eines blossen „positiven Denkens“, sondern indem wir bewusst wahrnehmen, welche Wirklichkeit wir durch unsere Worte nähren.

Hier liegt eine Form von Selbstermächtigung: die Verantwortung für die eigenen Worte zu übernehmen und bewusst zu wählen, was durch sie in die Welt kommen darf.

Auf meiner Reise habe ich er-fahren, dass Wissen wirkt, wenn es im Bewusstsein ist, wenn es in die Handlung führt und damit in die Eigeneverantwortung. Das Wort, hinter dem ich stehe und ich es vertrete.

Und das ist genau das, was Sprache heute für mich bedeutet:

Bewusste, kraftvolle Sprache mit Wirkung.

Mich interessiert, was geschieht, wenn wir beginnen, unserer inneren Wahrheit eine Sprache zu geben. Wenn wir Worte nicht mehr beiläufig verwenden, sondern ihre Bedeutung, ihre Energie und ihre Wirkung bewusst erfahren.

Allein das Thema „nicht“. Versuchen Sie jetzt „nicht“ an den blauen Elefanten zu denken. Und wie dieser unsere Wirklichkeit be-ein-flusst.

Mehr dazu im nächsten Beitrag von mir.

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1 Kommentar zu „Frau sein und reden“

  1. Liebe Daniela,

    Danke für Deinen wertvolle Beitrag, ich stimme Dir vollkommen zu.
    Das Leben aktiv gestalten und die Kraft der Worte und Gefühle wahrzunehmen, eine schöne Aufgabe,
    so auch meine Erfahrung.

    Viel Erfolg auf Deinem Lebensweg.

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